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Die Stadthistorie

 

Die Stadthistorie

Die Stadt Otrokovice liegt an der Grenze der drei Regionen: Valašsko, Slovácko und Haná - so auch im Charakter ihrer Bewohner verknüpfen Bedächtigkeit, die typisch für Bewohner von Haná ist, harte Arbeitsamkeit als ein Zeugnis für Valašsko, und Temperament, der in Slovácko eigen ist.
Diese Stadt wird von den selbstständigen Dörfern Otrokovice und Kvítkovice gebildet. Die in der Mitte des Zentrums entdeckte Archäologische Funde zeugen, dass dieses Gebiet seit der Jungensteinzeit besiedelt wurde. Die erste schriftliche Erwähnung über Otrokovice stammte aus Urkunde des Olmützer Bischofs Jindřich Zdik (Neue historische Forschung datiert sie im Jahr 1141.) Bis die Hälfte des 14. Jh. war Otrokovice Kirchliches Eigentum, dann überging sie in die weltlichen Hände und wurde getroffen sowohl durch die Streitigkeitsjahre zwischen die feudalen Stämme als auch durch die Blütezeit, wenn hier die Besitzungen und Bauernhäuser wachsen anfingen und entwickelte sich die Teichwirtschaft.

Die Otrokovicer Festung

    Die Otrokovicer Festung
Das altertümlichere Dorf Otrokovice war im Mittelalter ein Bestandteil des Herrengutes Malenovice, von dem sich das Dorf im Jahr 1570 trennte und wurde ein Sitzt des selbstständigen feudal Gutes, dessen Besitzer im Dorf eine Festung zum Wohnen bauten. Sie stand schon im Jahr 1574 und diente sie der hiesigen Herrschaft bis zum Jahr 1649. Im diesem Jahr verlor sie jedoch ihre Bedeutung weil Otrokovice zum Herrengutes Napajedla zugekauft wurde und dortige Herrschaft Rotal hatte andere weit bessere Sitzungen. Weiteres Schicksal der Otrokovicer Festung ist nicht gut gekannt und erst die neuerste Ergebnisse des Studiums im Archive zeigen, dass das historische Gebäude des Hauses Rotal noch aller hundert Jahre überdauerte. Allem Anschein nach war es ein ausgedehntes Objekt, das manchmal auch als ein Schloss (Z.B. im Jahr 1667) bezeichnet wurde. In der Nähe hinter ihm dehnte sich der Podzámecký Teich und zum Herrensitz legte ausgedehnten Gelände des Otrokovicer Herrenhofs auf. Das Objekt blieb nach den Nachrichten von Jahren 1667 - 1750 in einem guten Zustand aber leider ohne die passende Ausnutzung. Man kann leider nicht von den Archiveintragen ablesen, wie es die Gestalt hatte. Sýpka
Überliefert ist nur ein Abbild in einer alten Landkarte aus Jahr 1719, in der ist neben den Name Otrokovice eine Gruppe von Gebäuden mit einem Turm eingezeichnet. Es kann man nicht für das treue Abbild der damaligen Realität halten.
Der alte Herrensitz in Otrokovice ließ die Obrigkeit kurz vom Jahr 1767 abbrechen und statt seiner wurde hier ein Speicher ausgebaut. Selbst er steht hier jedoch nicht. Auf seinem Platz befindet sich heute nur die Weinstube Sýpka, die die alte Historie des Ortes erinnert, wo längst die Otrokovicer Herrschaft siedelten.



Otrokovice vor dem Jahr 1900
Otrokovice und Kvítkovice blieben bis die Lösung der obrigkeitlichen Einrichtung ein Bestandteil des Herrschafts Napajedla. Ihre Eigentümerin Marie Terezie Kobenclová feierte im Jahr 1822 nach prächtigeren Weise fünfzigjähriges Jubiläum der Haltung. Im Jahr 1824 starb sie, das Gut erbte im Jahr 1840 ihre Nichte Františka, die Gräfin von Fünfkerchen, die eine Hälfte vom Gut ihrem Mann Jiří, der Graf von Stockau, weitergeleitete. Diese Eigentümer erreichte Revolution im Jahr 1848, die ihren Untertanen Ablösung vom Joch und Lösung den Fronarbeiten brachte.

školaIm Jahr 1824 waren in Otrokovice 126 besiedelten Häuser. Aus dieser Zahl waren 11 Halbpflüge 14 Viertelpflüge der Bauernschaften, 22 Hintersasse, 72 Kötner, ein Kastell, eine Jägerhütte, ein Haus für Offiziere, ein Gasthaus, zwei Mühle. In dieser Zeit hatte Otrokovice auch eigene Schule. Etwa seit Jahr 1805 lehrte ein ehemaliger Soldat und Schuhmacher Klhůfek im Privathaus, aber im Jahr 1810 kaufte die Gemeinde das Haus Nr. 40, in dem gleichfalls ein ausgedienter Soldat František Moučka lehrte. Fürs Unterrichten erhielt er jährlich 16 Scheffel Korn, 12 Scheffel Roggen, 20 goldene Einlösungsscheine und 6 Faden Hölzer. Das Schulgeld für einen Schüler beträgt ein Viertelgulden. Moučkas Mithelfer wurde Karel Haldina, beamtet im Jahr 1836 für einen ordentlichen Lehrer.
Laut die Liste der Bevölkerung aus dem Jahre 1843 sind in Otrokovice 804 Bewohner (396 Männer und 408 Frauen), die in 132 Häusern und 187 Haushalten lebten. Eigene Ernährung fanden 47 Familien in Landwirtschaft, 6 Familien in Erwerben und 134 Familien in Tagearbeiten. Gesamte Ausdehnung des Katasters ragte 2103 Joche über. Auf Felder verfielen 1139 Joche, auf Wiesen 310 Joche, auf Gärten 28 Joche, auf Weiden 207 Joche und auf Wälder 287 Joche. Für Wirtschaftstiere wurden damals 125 Pferde, 46 Ochsen, 218 Kühe, 46 Färse, 187 Schweine und 3314 Schafe gezüchtet.
In Kvítkovice waren damals 55 Häuser, davon 23 Halbpflüge und 4 Viertelpflüge der Bauernschaften, 3 Hintersasse, 22 Kötner, ein Haus für Offiziere, ein alter Hof und eine Schule gewesen.
akcieIn Kvítkovice im Jahr 1848 lebten 363 Bewohner (175 Männer und 186 Frauen) in 55 Häuser und 75 Haushalten.
In Landwirtschaft ernährten sich 39 Familie, 4 Familie durch Gewerbewesen und 41 Familie durch Tagearbeit. Aus mehr als 909 Joche des Katasters fielen auf Felder 571 Joche, auf Wiesen 126 Joche, auf Gärten 14 Joche, auf Weiden 143 Joche und auf die Wälder 29 Joche gefallen. Hier sind 147 Pferde, 119 Kühe, 46 Färse, 116 Schweine und 42 Schafe gezüchtet worden.
Bis zum Schluss des Feudalismus sind beide Gemeinden rein landwirtschaftlichen ohne Industriewerke. Erst im Jahr 1845 wurde im Otrokovicer Hof Terezov eine Brennerei gebaut. Am 18. Juli im Jahr 1841 fuhr der erste Zug der Nordbahnlinie des Keisers Ferdinand durch Otrokovice aus Břeclav nach Přerov durch. Es wurde zwar keine Haltestelle in Otrokovice errichtet, trotzdem bedeutete die Fahrt der ersten Dampflokomotive für ganze Gegend der Anfang neuen Zeitalters.


Die Gemeindevertretung
Die Gemeindevertretung beschäftigte sich an ihren Tagungen mit den für ein Dorf der Zeiten charakteristischen Problemen - das Viehabweiden, die Bestimmung der Gemeindeabgaben, Arbeiten an Straßengraben, Zurichtung und Pflege der Straße, der Wege, der Brücken und der Laufbrücke vor allem über Dřevnice. Die Kostenberechnung erhielt Beträge für Löhne der Schule und dem Lehrer, Entlohnung dem Bürgermeister, dem Nachtwächter (Es waren in den achtziger Jahren zwei Nachtwächter), Belohnung dem Gemeindeknecht, später auch dem Briefträger erhalten.

školaSeit Jahr 1879 bis Jahr 1912 war der Bürgermeister Landwirt Karel Mrázek. Mrázek hatte größeren Sinn für Ansprüche neuer Zeit, die auch nach Otrokovice sachlich durchdrangte und sie bedeutendere Änderungen abpresste. Es waren ein Bau der neuen Schule (1889), Einrichtung des Bahnhofs und der Post, Einführung der Abwasserleitung in der Gemeinde, Regelung der Flüsse Morava und Dřevnice und nicht zuletzt Gründung der ersten Vereine, gewesen.
Streitigkeiten in der Gemeindevertretung - in dem Gemeindeausschuss betrafen sich Streitigkeiten über die Klage der Bürger und des Großgrundbesitzvertreters Napajedla, denn der Gemeindeausschuss große Beträge für "Erfrischung" seiner Mitglieder anwendete. Erwäge man, es war außer den Kosten für Schule und damals für die gebaute Schulgebäude der in einer Kalkulation unter alle Aufwänden angeführte Höchstbetrag, der die Jahresentlohnungen der Gemeinbeschäftigten überstieg, ist es klar, dass die Gemeindebeamte bei ihren Tagungen zum Nachteil der Gemeinde sich gut amüsierten.
Im Jahr 1911 waren in Otokovice neben dem Bürgermeister Mrázek als Ratsmitglieder auch die Landwirte Josef Krčma, František Sigmund und Josef Oharek, als Gemeindesekretär der Lehrer Josef Odstrčílek tätig. František Sigmund löste im Jahr 1912 den bisherigen Bürgermeister K.Mrázek ab. In Kvítkovice wurden als der Bürgermeister im Jahr 1911 der Landwirt František Laciga, als Ratsherr František Krajča, František Korvas und Josef Kojetský, als der Gemeindesekretär František Bánoský tätig.

Das Schulwesen

Der Verwalter der neuen Schule wurde der Lehrer Josef Odstrčílek, der in Otrokovice in Jahren 1910 - 1912 auswirkte. Der Gemeindeausschuss erlaubte ihm derzeit, bei der Schule auch Schweinestalle auszubauen. Der Lehrer hat sein Lohn teilweise in Naturalien, vor allem Getreide und Hölzer erhalten, deshalb hat man instand zur Aufbesserung auch eigene kleine Wirtschaft gehalten. Im Jahr 1910 wurde bei der Schule die Lehrlingswirtschaftsschule gegründet.

Der Aufbau der Hengststation

Im Jahr 1886 wurde die Hengststation in Napajedla gegründet. A Baltazii, der Ehemann der Gräfin von Stockau, hat begonnen, dann in Otrokovice zahlreiche Ställe, die Ausläufe und die Weide für Zuchtpferde zu errichten. Es war zunächst in Linien Menšov, in Horní les und Skála bei Tlumačov. Alle Wiesen rund den ausgeführten Bauen dienten ausschließlich als Weiden. Sonstige Höfe, Wälder und Betriebe des Großgrundbesitzes belieferten die Hengststation mit ihren Erzeugnissen. Es war sehr aufwändig, die Stute und die Hengste meistens aus England einzukaufen. Zum Beispiel der Hengst Matchbox aus England kostete 200 000 Gulden. Anfangs zwanziger Jahrhundert war der Großgrundbesitz etwa 7 Millionen damaliger österreichischen Krone schuldig.
Die Eisenbahn
nádražíIm Jahr 1882 wurde in Otrokovice eine Eisenbahnhaltstation angelegt. Zu diesem Zeitpunkt hielten die Züge in Napajedla an und seit dem Jahr 1865 in Tlumačov. Führender Einfluss für die Eisenbahnverkehrentwicklung in der Gemeinde hatte erst der Entwurf von neuer Eisenbahn Otrokovice - Zlín - Vizovice. In der Gemeinde wurde die Bahnhofsgebäude gebaut und am 8. Oktober wurde der Betrieb angefangen. Im Jahr 1906 übernahmen die bis zu diesem Punkt privat Eisenbahn Otrokovice - Vizovice die Staatsbahnen.

Die Post

Fast ganze zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Post von einem Gemeindebote besorgt, das die Korrespondenz aus Napajedla trug. Der letzte Bote František Maňas wurde endlich durch die Postverwaltung im Jahr 1910 beauftragt, die er im seinem Haus gründete. Im Jahr 1910 wurde die Post zur Postamt befördert und erster Postmeister in Otrokovice wurde Leo Bezdek, der auch in seinem Haus das Amt ausübte. Eine Einzelkanzlei für Post wurde im Jahr 1913 auf dem Bahnhof eingerichtet.

Die Regulierung der Flüsse Morava und Dřevnice

Probleme, die jährlich des Hochwasser verursachte, wurden schließlich im Jahr 1906 dadurch gelöst, dass die Mährische Statthalterei eine Regulierung der Flüsse Morava unter Bělov, Otrokovice und in Napajedla erlaubte und zugleich auch Regulierung des Flusses Dřevnice von Eisenbahnbrücke bis zur Moravas Mündung. Durch Regulierung Dřevnice wurde neuer Strom über die Bauernwälder und die Aue in der südlichen Richtung nach Morava gebaut. Das alte Flussbett wurde angeschüttet. Um dieses alte Flussbett stritten sich in einem langjährigen Zank die Gemeinde mit dem Großgrundbesitz Napajedla zusammen, denn er erhob den Anspruch um dieses Gebiet. Durch die Regulation des Flusses Dřevnice wurden auch langjährige Probleme zwischen beider Otrokovicer Mühlen gelöst. Das Hochwasser riss im Jahr 1898 den Wasserverschluss nieder, der zum Mühltreibwerk beiden Otrokovicer Mühlen. Die untere Mühle mahlte nicht bis zum Jahr 1913 lang. Die obere Mühle, die ein Jahr vor das Hochwasser Jan Litera kaufte, wurde dampfbetrieben. Litera verkaufte im Jahr 1904 die Mühle etwa gegen 30 000 Kronen dem Kaufmann Jakub Schön. Er baute selbstständig nach der Dřevnice Regelung neuen Wasserverschluss und umstellte die obere Mühle nach der modernen Walzenmühle. Zum neuen Wasserverschluss schaltet auch die untere Mühle im Jahr 1913 zu.
Die Soziale Zusammensetzung der Gemeinde
Anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts begann die Soziale Zusammensetzung des Dorfs zu ändern. Es wuchs die Anzahl der Gewerbetreibenden. Im Jahr 1911 war en in Otrokovice 4 Gasthäuser, 2 Beschlagschmiede, ein Ziegler, ein Zimmermann, 3 Bäcker, 2 Metzger und 2 Selcher. Hier waren auch 4 Geschäfte mit Kolonialwaren, Grützerei, 3 Geschäfte mit Spirituosen, Kohlenverkauf und Krämerei.
Nach dem Tod des Privatarztes B. Gerža (Ende der siebziger Jahre voriges Jahrhundert), der ein reicher Landwirt und ein von einigen Deutschen in der Gemeinde war, war in Otrokovice kein Arzt, sodass sie für den Arztbezirk Malenovice beitrug, wo sie gehörte. In Gemeinde arbeiteten 2 Hebammen.
In Kvítkovice waren des 1911 Jahr 2 Gasthäuser, ein Radmacher, ein Dachdecker, ein Sattler und ein Metzger, 2 Geschäfte mit Kolonialwaren, eine Grützerei, ein Geschäft mit Petroleum, und mit Schnittwaren.
Die bedeutendste Änderung in der Sozialen Zusammensetzung in Otrokovice war der ausgeprägte Anstieg der Arbeiterzahl. (Wuchs der Zuckerfabrik in Napajedla, die Schuhbetriebe und die Lederwerke in Zlín und Malenovice, einige Arbeiter fuhren in die Fabriken in Přerov, nach Bezirk von Ostrau oder Wien.) Der ärmste Teil von Otrokovice war sog. Prihon, später Jirasek Strasse. Weil hier nicht einmal die Kanálisation war, die im größten Teil der Stadt anfangs des 20. Jahrhunderts eingeleitet wurde, floss durch die Straße immerfort die Jauche. Prihon wurde auch oftmals durch Wasser Dřevnice überströmt, dass kein Wunder war, dass her der Typhus häufig auftritt.
Beinahe alle Otrokovicer Einwohner hatten tschechische Nationalität. Im Jahr 1880 meldeten sich zur deutschen Nationalität nur 8 Personen. Absolute Mehrheit der Bevölkerung in Otrokovice war der Angehörige der römisch katholischen Religion. Meist Andersgläubigen waren gegen Jahr 1880 - 6 Protestanten, 6 Juden. (Im Jahr 1910 - 4 Protestanten, 5 Juden.)
Alle Bürger in Kvítkovice gehörten zur tschechischer Nationalität und zur römisch katholischen Religion. Im Juli 1899 wurde der Bau der Kapelle beendet, die eingeweiht der heiligen Anna wurde. Die Kapelle wurde aufgrund von der Entscheidung der Bürgervollversammlung auf dem Platz des verwahrlosten Holzglockenturms gebaut. Zeitweilige Gottesdienste diente hier ein vieljähriger Pfarrer Jan Palla, der hier im Ruhestand lebte. (In Otrokovicer Pfarre wirkte er in Jahren 1884 - 1915.)
Die Vereinsgründung - Otrokovice
1872 - Bürgervorschusskasse - der Direktor war ein heimischer Arzt und Besitzer eines Halbpfluges Bedřich Gerža. Die Vorschusskasse hatte 96 Mitglieder und 9 479 Kontoeinlagen, im Jahr 1882 bereits 175 Mitglieder und 69 600 Kontoeinlagen und im Jahr 1912 - hatte sie 224 Mitglieder und 222 487 Kontoeinlagen. Die Vorschusskasse hatte ihren Amtsraum im Haus Nr. 20 in der Gaststätte von František Hruban. (Sitz des Stadtamtes bis Jahr 1993)
1882 - der Musikverein. Hier vereinigten sich nur die reichste Einzelnen.
1886 - der Verein der Militärveteranen.
1890 - am 20. Juli fand sich die Versammlung statt, es wurde der Verein der Freiwilligenfeuerwehr. Als der Vereinsvorsteher wurde der Wirtschaftsverwalter vom Großgrundbesitz Karel Herusch, als Oberhaupt František Sklenář gewählt. Zur Verfügung stand in Gemeinde die vierrädrige Motorspritze, der Wasserträger, die Schläuche, das Aufreißgerät, die Leiter.

Sokolovna1897 - wurde der Lesekreis mit dem Name Občanská beseda gegründet.
1898 - entstand die Genossenschaft für Rindviehhaltung.
1907 - fand sich die erste Ratsitzung über Sokol (ein Turnverein) unter Mitwirkung von fünfzig Leute statt. Die neu gegründete Einheit wurde ein Bestandteil des Přerover Gauverband Karel des älteren von Žerotín. Erster Einheitsvorsteher wurde ein Pächter des Großgrundbesitzes Josef Cásek gewählt. Erste Schauturnen fand sich am 29.6.1908 im Garten des Müllers J. Schön statt und es turnte 55 Männer und 30 Jungsokoln. Vor dem ersten Weltkrieg hatte die Einheit 78 Mitglieder.

Die Vereinsgründung - Kvítkovice
1886 - entstand der Leserverband. Kurz nach seiner Entstehung besaß er rund 180 Bücher. Allmählich hörte seine Tätigkeit auf und die Bücher verloren. Erst im Jahr 1907 wurde der Verein tätig. Im Jahr 1911 veranstaltete er zwei Bühnendarstellungen.
1893 - die Bürgervorschusskasse
1894 - der Verein der Freiwilligenfeuerwehr. Der Vereinstatus wurde im nächsten Jahr genehmigt und der Feuerwehr wurde auch eine bereits von der Gemeindeausschuss gekaufte Spritze. Dem Oberhaupt wurde Josef Cablík.
1911 - der karitativ Verein Jubeleinheit der Menschenfreunde, der Jagdverein und Wirtschaftsverein.

Die Vorkriegsentwicklung in Otrokovice


BaťovDie schnellste Entwicklung ereignete sich in den 30. Jahren dieses Jahrhunderts. Tomáš Baťa kaufte von der Gräfin Baltazzi ein Teil von Moorgrundstücke zwischen Dřevnice und Morava und durch eine einzigartige Methode (Er lass eine Erdmasse vom nahen Hügel Tresny schwemmen.) erhöhte er das Niveau um 1-3m stellenweise sogar um 4 m. Auf erworbenem Raum begann er weitere Projekte seiner Zlíner Firma zu errichten. (Hilfsbetriebe und Flugzeugausstellung) Die Arbeit wurde von seinen Fortsetzern fertiggebracht, sodass auf dem Gebiet ehemaliges Moor ein modernes Industrieviertel reich an Grün wuchs, die etliche Jahre sogar amtlich Baťov, heute allgemein Bahňák genannt wurde. Auf seinem Aussehen (tschechischer Funktionalismus) nahmen sich solche Persönlichkeiten als zum Beispiel F.L.Gahura und Vlad. Karfik teil. Die bedeutendste Dominante ist das in Jahren 1933-1936 gebaute Gemeinschaftshaus, das bei Draufsicht einen dreiarmigen Propeller erinnert. In den dreißiger Jahren stieg die Einwohnerzahl viermal auf. (ca.8 000 im 1938 Jahr)
Die Nachkriegsentwicklung in Otrokovice


Společenský důmOtrokovice und Kvítkovice verbanden sich im Jahr 1960 und sie wurden im Jahr 1964 auf die Stadt erhöbt. Zur weiteren Industrieausdehnung und zur Einwohnerzahlverdoppelung kam es in 70. - 80. Jahren. Es war in der Zeit der Aufschwung des heutigen Betriebs Barum Continental, das zusammen mit paar Weiteren - Moravan und andere - Industriegrundlage der Stadt bildete. In gleicher Zeit wuchs hier moderne Poliklinik. Stadt Otrokovice, längerer Zeit mit benachbarte Kvítkovice verbunden, strotzt zwar nicht mit traditionellem Geschmeide, trotzdem kann sie etwas ihren Besucher anbieten. Zur Baťa Zeit ist die wertvollste Erinnerung das Gemeinschaftshaus - das interessante gelöste Hotel, das aus den schlimmsten Folgen des schwerwiegende Hochwasser in Juli 1997 (genauso wie die Mehrheit der Gebäude und der Häuser) verwandt und kann es seinem Gästen eine komfortable Unterkunft, eine köstliche Küche und soziale Garantie leisten. Vorherige graue Einförmigkeit der Panelneubaugebiete im Stadtzentrum wird allmählich durch die auf Stadtplatz rekonstruierte oder neu gebaute Bauten beschattet, zu denen sich auch das Rathaus - Sitz des Stadtamts und der Bücherei anreiht.
Kostel sv. VojtěchaWeitere Dominante gewann die Stadt im Frühling 1995, wann die neue römisch katholische Kirche Sankt Adalbert eingeweiht wurde, die während nicht ganze zwei Jahre vornehmlich durch den Opfermut der freiwilligen Mitarbeiter und Geber errichtet wurde. Ein irdisches Gegenbild der Kirche ist das im Jahr1997 fertiggebaute mächtige Gebäude, wo einerseits hiesige Kultur- und Informationszentrum Otrokovická Beseda, anderseits das Supermarkt Delvita untergebracht wurden. Erholungsgebiet Štěrkoviště am nördlichen Stadtrande bietet mit seiner umfangreichen Wasserfläche eine einzigartige Gelegenheit zur Erholung und zum Sporttreiben.

 

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